Zukunftsforschung und Strategieberatung

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Lehr- und Fachbücher

pdfIn die Zukunft führen - Strategieentwicklung mit Szenarien

H. G. Graf; G. Klein, Mai 2003, Verlag Rüegger, Chur/Zürich

ISBN: 978-3-7253-0746-3

...und in Zukunft die Wissensgesellschaft - Der Umgang mit Wissen im Entscheidungsprozess

H. G. Graf, 2001, Verlag Rüegger, Chur/Zürich

ISBN: 978-3-7253-0705-0

pdf Economics & Management - Zusammenhänge der Wirtschaftswelt

H.G. Graf, 2005, Verlag Rüegger, Chur und Zürich

ISBN: 978-3-7253-0806-4

Strategie Workshop

Unternehmen in turbulentem Umfeld

Rascher Wandel, zunehmende Wettbewerbsintensität und Globalisierung einer zunehmenden Zahl von Märkten erfordern für mittelgrosse Unternehmen und für Konzernbereiche eine Überprüfung ihrer strategischen Grundpositionen in einem rollenden Prozess der Neurorientierung.

Notwendigerweise ist dazu die Zukunft be-"greifbar" zu machen. Es gilt die möglichen Zukünfte zu erfassen und zu durchdenken, um auf der Basis solcher Inszenierungen rasch, flexibel und angemessen reagieren zu können.

Der Strategie Workshop bildet dazu die entscheidende Basis:

  • Umfeldanalyse zur Positionierung der Geschäftseinheit oder Unternehmung
  • Bestimmung und Bewertung der handlungsrelevanten Erfolgsfaktoren in verschiedenen Szenarien
  • Erarbeitung der Grundlagen für abgestimmte Massnahmenprogramme für die zukünftige Sicherung des Unternehmungserfolges.

Szenarien, um sich die Zukunft geneigt zu machen

Rascher Wandel verändert nicht nur die Unternehmen, sondern auch die Umfelder in denen die Unternehmen agieren. Die Dynamik des grenzüberschreitend verschärften Wettbewerbs erzeugt das Gefühl schwindender Stabilität und wachsender Unsicherheit. Gewöhnlich behilft man sich in dieser Situation mit Prognosen. Sie sollen Auskunft darüber geben, wie die Zukunft sein wird. Dahinter steht meist der Wunsch der Entscheidungsträger, vom Experten aufgrund seiner vertieften Sachkenntnis ein Gefühl der Sicherheit vermittelt zu bekommen.

Die globale Vernetzung, die Zunahme der Veränderungsgeschwindigkeit, die Dynamik von Prozessen, Strukturen und deren Unvorhersagbarkeit lässt Prognosen zum wenig tauglichen Ansatz werden. Die eigene Zukunft hängt vielmehr in wachsendem Mass vom Handeln Anderer ab: von den Wettbewerbern, der Politik, den Behörden, den Medien, den Mitarbeitern usw. Diese Steuerungskomponenten sind nicht prognostizierbar.

"The trouble with the future is that there are so many of them." (R.L.Park)

Es muss also bei der Entscheidungsvorbereitung darum gehen, die vielfältigen Möglichkeiten der Zukunft, die verschiedenen "Zukünfte" auszuleuchten, d. h. in Szenarien zu denken. "Szenarien" sind in sich konsistente Zukunftsbilder, welche Entwicklungsrichtungen veranschaulichen. Ganz im Sinne der Theatersprache geben Szenarien die verschiedenen Szenen - inszenierte, wirkliche Denkwelten - auf der Bühne wieder. Vor dem Hintergrund solcher Inszenierungen kann die Strategie des Unternehmens "gespiegelt" und somit auf ihre Tauglichkeit bei unterschiedlichen Zukunftsentwicklungen überprüft werden. Die langjährige Erfahrung des SGZZ, seine wirtschaftliche Unabhängigkeit und die Verbindung mit der Universität St. Gallen, garantieren die fachliche und methodische Kompetenz.

Was können Szenarien leisten?

Je weiter wir in die Zukunft schauen, desto grösser wird die Zahl der Faktoren, die wir berücksichtigen müssen, weil sie den tatsächlichen Verlauf beeinflussen können. Bei der Strategieentwicklung zeichnet sich der "gute Manager" also nicht mehr dadurch aus, dass er weiss, was zukünftig geschieht und er auf Grund dieses Wissens seine Entscheidungen trifft. Entscheider sollten sich der teilweisen "Unberechenbarkeit" ihrer Entscheidungsgrundlagen bewusst sein und diesen Risikoanteil konstruktiv und chancenhaft wahrnehmen. Die Zukunftssicht kann im kooperativen Zusammenwirken engagierter Mitarbeiter aus den verschiedneen Bereichen und Funktionen des Unternehmens zu konsistenten, konsensfähigen, umfassenden Bildern der Ausgangssituation sowie der künftig möglichen Veränderungen verdichtet werden.Für eine erfolgreiche Zukunftsinszenierung ist also die Unterstützung und die persönliche Teilnahme von Entscheidern wichtig. Sie können durch ihre Kooperation die Nutzbarkeit von Szenarien in der Unternehmung fördern. Arbeitsfortschritte, Meinungen und Resultate werden methodisch und instrumentell durch das SGZZ gesichert. Die Szenarien bilden die Ergebnisse eines Diskussions- und Meinungsbildungsprozesses innerhalb der Gruppe ab. Sie sind damit ein Mittel zur verständlichen und vollständigen Abbildung von Gedankenwelten als Kommunikationmittel. Sie sollen zuvorderst zum Nachdenken über die Zukunft anregen, indem sie den vorherrschenden Auffassungen andere Zukunftsentwürfe gegenüberstellen. So verstanden bilden sie den Ausgangspunkt für die Bewertung und Prüfung strategischer Handlungsoptionen und reduzieren die Unsicherheit im Umgang mit "Zukünften", indem sie Zukunftsrisiken durch ein Zulassen verschiedener Entwicklungsmöglichkeiten reduzieren.

Was war der SGZZ Strategie-Workshop?

Die Erfahrung zeigte, dass eine zielführende Arbeit in 2½ Tagen geleistet werden konnte. Die Arbeitsgruppe sollte 6 - 8, maximal 12 Mitglieder aus der Führungsgruppe umfassen. Ein Input aus der Führungsspitze/Konzernleitung war vorauszusetzen. Der erste Nachmittag und Abend war der Grundlegung auf gesamtwirtschaftlicher, branchenspezifischer und unternehmensbezogener Ebene - speziell mit Blick auf die Entscheidungskriterien - gewidmet. Am zweiten Tag wurden die Szenarien entwickelt und beschrieben. Der dritte Tag diente der Ableitung von Chancen und Gefahren, der Umsetzung der Anforderungen an das Produkt (-espektrum) und der Festlegung des weiteren Vorgehens zur Umsetzung der erarbeiteten Massnahmen. Das SGZZ bereitete unternehmensspezifisch die relevanten Umfeldinformationen und -szenarien auf und wirkte als Moderator, Sparring-Partner und Strategie-Agent.

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