Strategieberatung

Wachsende Herausforderungen, Zunehmende Komplexität

StrategieberatungDie Herausforderungen, denen sich ein erfolgreicher Manager, sei es in einer staatlichen Institution, in der Politik oder in einer Unternehmung, gegenüber sieht, haben in den letzten Jahrzehnten dramatisch zugenommen. In den genannten Bereichen handelt eine wachsende Anzahl von Akteuren aus verschiedenen Regionen und Ländern, die untereinander eine grössere Anzahl von Beziehungen aufbauen in denen eine hohe Dynamik herrscht. Dieser Trend wird sich auch in Zukunft fortsetzen.

Alle Organisationen, Regierungen ebenso wie Unternehmungen, müssen deswegen geeignete Massnahmen ergreifen, um der wachsenden Komplexität ihrer Umfelder begegnen zu können. Dabei werden alle Ebenen ökonomischer Aktivität in ihrem Zusammenwirken für das strategische Management jeder Organisation immer bedeutsamer. Aufgrund der Internationalisierung der Wirtschaft sind es immer weniger die unmittelbaren volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die das Geschehen in den relevanten Umfeldern prägen. Vielmehr sind es globale und supranationale Entwicklungen, welche die Handlungsoptionen des Entscheiders beeinflussen. Darüber hinaus schaffen technologische Umwälzungen immer häufiger völlig neue Handlungsfelder.

Bei der Entwicklung von Strategien geht es um die Zukunft. Diese ist gestaltbar und kann infolge des Handelns der involvierten Akteure unterschiedlicher Ausprägungen annehmen. Wie die Zukunft jedoch genau sein wird, ist unbekannt, da sie sich noch nicht ereignet hat. Daraus ergibt sich als Wesensmerkmal der Zukunft, dass sie unwissbar, unvorhersagbar und unsicher ist. Eine Vorschau ist dennoch für Entscheidungen unabdingbar. Der Zweck der Vorschau ist es, die Informationsbasis bei der Entscheidungsfindung wesentlich zu verbessern. So ist für den Manager, wie auch für den Politiker, Wissen um die zukünftigen Rahmenbedingungen eine der wichtigsten Führungsinformationen. Die Güte der Entscheidungen, welche heute getroffen werden, hängt weitgehend von der angemessenen Einschätzung der Zukunft ab, denn diese Entscheidungen wirken sich erst in der Zukunft aus. Die Unternehmungsführung bedarf ebenso wie der Staat in jedem Fall zukunftsgerichteter Informationen.

Mit zunehmender Komplexität der Rahmenbedingungen und den systemtheoretischen Denkansätzen hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass es die Zukunft nicht geben kann, sondern in verschiedenen Zukunftsalternativen gedacht werden muss. Wenn wir also die Möglichkeiten der Zukunft - Ausprägungen dessen, was geschehen könnte - erkennen wollen, dann geht es darum, Managern und Politikern, den Entscheidern im Allgemeinen, die Chance zur Auswahl aus verschiedenen Alternativen anzubieten. Wenn wir keine Vorstellungen über die zukünftigen Möglichkeiten haben, können wir dementsprechend auch nicht auswählen, was wir gerne geschehen lassen möchten, geschweige denn Politiken entwickeln und Massnahmen ergreifen, um eine derartige Zukunft herbeizuführen. Der erste Schritt, um die Zukunft zu gestalten, ist demnach, Möglichkeiten, Chancen, Entwicklungen und Trends zu identifizieren, die in der Zukunft sein könnten. Erst wenn die wünschbaren Möglichkeiten erkannt sind, können wir uns daran machen, diese Entwicklung der Realität näher zu bringen, aber auch die Verwirklichung unerwünschter Verläufe zu bremsen oder zu vermeiden.

Dieser Sachverhalt gilt also keineswegs nur für Unternehmen, sondern grundsätzlich auch für andere Institutionen, sei es die Regierung, seien es Entscheidungsträger in Regionen, Ländern oder anderen Netzwerken. Für die Entwicklung einer den Herausforderungen entsprechenden Strategie und der dazu gehörenden Planung sprechen die folgenden Gründe:

Eine Vorausinvestition in die Planung...

Das SGZZ bot hierzu methodische und inhaltliche Unterstützung für Entscheidungsträger in Staat und Privatwirtschaft.